Von Unzmarkt nach Leoben – Eine „Impulse“-Radtour entlang der obersteirischen Mur

Da uns im vergangenen Jahr unsere persönliche „Tour de Mur“ so gut gefallen hat, werden wir in die Region in dieser Saison noch einmal besuchen und dort anknüpfen, wo wir uns das letzte mal verabschieden mussten.

TERMIN: Samstag, 22. bis Sonntag, 23. August 2020
REFERENT: Dr. Wilhelm Deuer (Historiker & Austria Guide)
TREFFPUNKT: 7.45 Bahnhof Klagenfurt (der Zug fährt um 8.04 Uhr von Klagenfurt ab)

ROUTE: Unsere zweitägige Radtour beginnt in UNZMARKT, das von der mächtigen Ruine der um 1230/40 vom berühmten Minnesänger Ulrich von Liechtenstein errichteten FRAUENBURG bekrönt wird. Etwas tieferliegend erhebt sich die Pfarrkirche zum heiligen Jakobus d. Ä. auf älteren, nach jüngsten Erkenntnissen bis in die Römerzeit zurückreichenden Siedlungsspuren. Inmitten des Dorfes ST. GEORGEN OB JUDENBURG findet der Freskenzyklus aus dem Leben des Kirchenpatrons in der romanischen Chorturmkirche überregionale Beachtung. In der kleinen Kirche von SCHEIBEN können wir einen spätgotischen Flügelaltar bewundern, und nahe dem Schloss SAUERBRUNN ließ Franz von Teuffenbach um die Mitte des 16. Jahrhunderts die kuriose STERNSCHANZE als wehrtechnische Spielereierrichten.

In der vor allem im Spätmittelalter sehr bedeutenden Handelsstadt JUDENBURG wandern wir durch die Altstadt und besuchen am alten Murübergang die ehemalige Spitalskirche ST. MAGDALEN mit Fresken und Glasfenstern. Der Radwanderweg führt uns durch das Aichfeld und den Murboden an der modernen Industriestadt Zeltweg und der „Eisenbahnerstadt“ Knittelfeld vorbei zur Wallfahrtskirche ST. BENEDIKTINEN und nach ST. WALBURGEN bei St. Michael. Schließlich halten wir bei den mächtigen Trakten des ehemaligen Damenstiftes GÖSS, heute durch seine Brauerei bekannt. Die spätgotische Stiftskirche mit einer frühromanischen Krypta diente kurzzeitig sogar als Bischofskirche. Göss ist heute ein Vorort der alten Eisenhandels- und nunmehrigen Universitätsstadt LEOBEN, in der wir noch den eindrucksvollen Hauptplatz und die bemerkenswerten mittelalterlichen und barocken Kirchen kennenlernen wollen.

UNKOSTENBEITRAG: 220 Euro (inkl. Bahnfahrt, Eintritte, eine Übernachtung und Abendessen)

Foto: Blick auf Judenburg (c) Wilhem Deuer

Wir bitten um Anmeldung bis spätestens 20. Juni 2020, damit wir die Zimmer rechtzeitig reservieren können.